Film

 


 

2015 / Film "47ter Geburtstag"

   
Dauer: 01:53min.

Solange meine Mutter lebt, bin ich Kind. Da ich seit meiner Geburt keinen Tag älter als meine Mutter geworden bin, sieht sie es immer noch gerne, wenn ich auf den Tisch springe und den Affen mache.

Nach meiner Lebenskrise mit 30 beobachtete ich mit wachsendem Interesse dieses zwanghafte Nachrücken der Jüngeren und das damit einhergehende Abschieben der eben noch Gefeierten. Von 1-3 wird nicht gezählt, von 3-13 läufst du mit und  dann, in der Zeit zwischen 13 und 33 Jahren, mitten im komprimierten und unerschöpflichen, nahezu grenzenlos befreundeten und vernetzten Discothekenlebenszeitalter gilt es völlig unwußt alle wichtigen Weichen zu stellen. Aus dieser Zeit stammen die Bilder, an welche man (sich) noch im Rentenalter mit Freude und Stolz erinnert.

Ganz nebenbei formuliert sich in dieser Zeit die Ausrichtung der angrenzenden Lebensphase der nicht ganz so glamourösen und vereinzelten Welt der Erwachsenen. Gut ist, wenn du aus dieser dichten Lebensphase mit einem Packet an altersgemäßen Lebensperspektiven hervorgehst. Ansonsten mühst du dich ein Junggebliebener zu sein, welcher vielleicht zeitlebens den Zeitphasen ohne Spielraum hinterher laufen muss, um dann doch auf der Strecke zu bleiben und langsam zu verstehen, daß die Lebensphasen für die meisten eine unerbittliche Abfolge chronologisch aufeinander aufbauender Ereignisse sind. (R.)

 


 

2010 / Film "Maskerade"

 
Dauer: 09:18min.

Der Film „Maskerade“ spielt fantasivoll mit Gemeisamkeiten und Gegensätzen zweier unterschiedlicher Kulturen (China und Deutschland). Im Fokus steht die ambivalente Funktion von Masken in der jeweiligen Volkskultur. Die Maskerade steht einerseits für Macht und Angst und die Umkehrung gesellschaftlicher Hierachien, andererseits für Verwandlungslust, Ausgelassenheit und Unbeschwertheit. Der Film setzt bewußt auf die Mehrdeutigkeit von Mummenschanz und Karneval und überläßt es dem Betrachter die Maskerade zu deuten.(R.)

 


 

2009 / Film "Prächtige Schmach"

   Dauer: 09:08min

Der Film „Prächtige Schmach“ portraitiert in Nahaufnahmen den menschlichen Körper. Die auf die Haut aufgebrachten Beschriftungen (klein - gross, dick - dünn, schmal - breit, platt - voll, flach - dick, lang - kurz, dünn - dick, schlank - dick, fein - platt) rufen zur Norm gewordene Körperideale in Erinnerung. Die einzelnen Körperteile lassen sich zunehmend weniger von einander unterscheiden und gehen als Fragmente in einer hügeligen Hautlandschaft auf. Die normierenden Zuschreibungen verlieren dabei ihre Orientierungsfunktion und werden so in Frage gestellt. (R.)



 

2007 / Zeitrafferfilm "Möbel wollt ihr ewig leben"


Dauer: 23:27min., Zeitraffer (Film)

Der Film setzt nicht nur Gedanken über die Vergänglichkeit der Möbel frei. Auch in einem Menschenleben wird viel Energie in den anfänglichen Aufbau gesteckt. Später werden Oberflächen rissig, es wird geflickt und gerichtet, bis alles zunichte geht und Platz wird für Neues. Der stark beschleunigte Lebensryhthmus des gezeigten Inventars ähnelt damit dem des eigenen Lebensflusses.



 

2007 / Film "Ichundersiees"


Dauer: 08:51min. (Film)

Dieser Film enstand zur Thematik "Blaumachen". Gezeigt wird eine körperliche Auseinandersetzung mit dem ER, SIE und ES des Künstlers. Das kämpferische Gegenüber ist jeweils ein Spiegel des ICH.



 

2005 / Film "Ringkampf"


Dauer: 17:35min. (Film/Ausschnitt)

Der Film macht Spass und unterstützt uns in dem ungewohnt einfachen Blick auf die Dinge. Der Kampf unter Freunden fordert Kraft und riecht nach Turnhalle. Die Kontrahenten belegen den präparierten Raum mit ihren Körpern und setzen den Oberflächen ihren Stempel auf.



 

2004 / Fotofilm "schwarz/weiss"


Dauer: 02:30min., Fotofilm

Weiss - Vorstellungen - Erfahrungen - Kontrast - Ängste - Weiss......


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